Symposium zu Emissionsbegrenzung bei großen Schiffen

Die durch die Schifffahrt erzeugten Abgasemissionen enthalten beträchtliche Schadstoffmengen von NOx, SOx, CO2 und Feinstoffen. Die Auswirkungen dieser Stoffe auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit werden immer kritischer wahrgenommen. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO), eine UN-Behörde, die mit allen nicht rein wirtschaftlichen Angelegenheiten der Handelsschifffahrt, Meeresverschmutzung und Schiffssicherheit usw. betraut ist, unterstützt diesen Prozess, durch den diese Stoffe im Laufe des nächsten Jahrzehnts erheblich verringert werden sollen. Die Abgasvorschriften Tier III setzen Emissionsgrenzwerte, welche die Verwendung von Emissionsregeleinrichtungen erforderlich machen werden, wie z. B. die selektive katalytische Reduktion für NOx und Spezialwäscher für SOx. SAE International sieht daher gespannt der Zusammenarbeit mit der "International Association for Catalytic Control of Ship Emissions to Air (IACCSEA)" (Internationale Vereinigung für die katalytische Reinigung der Schiffsemissionen) bei der Organisation dieser Eröffnungsveranstaltung entgegen. Die IACCSEA, ein Industrieverband von Geräteanbietern, sieht es als ihre Aufgabe an, den Schifffahrtsmarkt über künftige Anforderungen zu informieren, die erfüllt werden müssen, damit diese Schiffe in Betrieb bleiben dürfen. Neue Konstruktionen werden erforderlich sein, um sowohl den Kraftstoffverbrauch als auch den Schadstoffausstoß zu senken. Das Symposiumsprogramm wird die Teilnehmer über anstehende Vorschriften informieren und die derzeit verfügbare Technik vorstellen, welche die vorgenannten Herausforderungen aufgreifen. Zusätzlich zu den neuesten Informationen wird es zahlreiche Pausen zur Vernetzung geben, die Gelegenheit für spezifische Fragen und Kommentare auf hochengagierter Ebene bieten.

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