2012-01-1709

Grenzen erweitern bei der Wartung von Dieselpartikelfiltern mit ultra-aschearmem, phosphorfreiem Motoröl

Gegenstand
Ab 2014 werden alle Dieselmotoren für Straßen- und Geländefahrzeuge in Nordamerika, Europa und Japan Dieselpartikelfilter (DPF) im Abgasrohr verwenden, um Feinstaubemissionsstandards zu erfüllen. Wenn der Druck auf den Dieselpartikelfiltern durch das Zurückbleiben unbrennbarer Stoffe nach der Filterregeneration ansteigt, erhöht sich der Abgasgegendruck. Dies wiederum verringert die Kraftstoffsparsamkeit und die Motorleistung und führt zu Emissionserhöhungen.

Durch den Motorölverbrauch leiten sich über 90 % der unbrennbaren Stoffe im DPF aus anorganischen Schmiermittelzusätzen ab. Diese Bestandteile stammen aus Kalzium- und Magnesiumreinigungsmitteln, Zinkdithiophosphate (ZDDP) und metallhaltigen Oxidationsinhibitoren. Als nichtflüchtige Metalle und Salze regenerieren sie nicht. Folglich muss der DPF zur Reinigung aus dem Fahrzeug entfernt werden.

Aschearmes Öl könnte den Reinigungsbedarf eliminieren. Diese Studie konzentrierte sich anfänglich auf die Entwicklung eines aschearmen Öls, gelangte allerdings zu der Schlussfolgerung, dass dieses Öl nicht die Anforderungen der Ventiltriebabnutzung der Ölkategorien API CJ-4 und SN/ACEA E9 erfüllte. Ein phosphorfreies Öl ohne ZDDP und mit einem extrem geringen Anteil sulfatierter Asche von 0,4 % zeigte jedoch, dass es die wichtigen Motortests in der Kategorie API CJ-4/ACEA/SN erfüllen konnte. In den Motortests von Daimler 501LA und VW TDi, die Teil mehrerer ACEA-Ölkategorien sind, wurden ebenfalls erfolgreiche Ergebnisse für Kolbenablagerungen und Ölverbrauch erzielt.

Veröffentlichungsdatum: 2012-09-10
Publizierender Ausschuss: James A. McGeehan, Wim Van Dam, Keith Narasaki, Alexander B. Boffa, James A. Rutherford, Kevin Carabell, Casey Stokes, Ken Nelson, Sheila W. Yeh

Folgen Sie uns