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Bewegungskinematik menschlicher Fahrgäste bei Auffahrkollisionen mit geringen Geschwindigkeiten

Gegenstand
Die Bewegungskinematik von freiwilligen Versuchspersonen bei Auffahrkollisionen mit niedrigen Geschwindigkeiten wurde untersucht. Es wurden Auffahrkollisionen bei einer Nenngeschwindigkeit von 16 km/h (10 mph) durchgeführt, wobei freiwillige Versuchspersonen und menschenähnliche Dummies eingesetzt wurden. Die männlichen und weiblichen freiwilligen Versuchspersonen im Alter zwischen 27 und 58 Jahren wiesen zum Zeitpunkt der Versuche unterschiedliche Stufen einer (im Kernspintomographen dokumentierten) Wirbelsäulendegeneration im Halswirbel- und Lendenwirbelbereich auf. Die Bewegungskinematik der freiwilligen Versuchspersonen wurde mithilfe von Beschleunigungsmessern und Hochgeschwindigkeitsfilmaufnahmen überwacht und analysiert.

Die Kollisionen hatten bei den freiwilligen Versuchspersonen keinerlei Verletzungsfolgen und führten zu keinen objektiven Veränderungen des jeweiligen Zustands der Hals- und Lendenwirbelsäule. Die Ergebnisse zeigten eine minimale Verletzungstoleranz bei Heckaufprallen mit niedriger Geschwindigkeit bei Männern und Frauen mit unterschiedlichen Stufen einer Wirbelsäulendegeneration. Die Bewegungskinematiken des Kopfs, des Unterkiefers, des Oberkörpers und der Knie werden angesichts bestehender Theorien hinsichtlich Verletzungsursachen und -toleranz besprochen.

Veröffentlichungsdatum: 01.03.1994
Publizierender Ausschuss: Thomas J. Szabo - Biodynamics Engineering, Inc.
Judson B. Welcher - Biodynamics Engineering, Inc.
Robert D. Anderson - Biodynamics Engineering, Inc.
Michelle M. Rice - Biodynamics Engineering, Inc.
Jennifer A. Ward - Biodynamics Engineering, Inc.
Lori R. Paulo - Biodynamics Engineering, Inc.
Nicholas J. Carpenter - Biodynamics Engineering, Inc.

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